Arbeitskleidung

Gehen Sie mit der passenden Arbeitskleidung ans Werk

In vielen Berufen ist das Tragen von Arbeitskleidung aus verschiedenen, vor allem aber aus folgenden Gründen, unerlässlich:

  • zum Schutz
  • zur Unfallvermeidung
  • aus Hygienegründen

Beim Umgang mit Lebensmitteln kommen beispielsweise Arbeitshandschuhe zum Einsatz, auf Baustellen besteht Schutzhelmpflicht und als Staplerfahrer gehören Sicherheitsschuhe zu Ihrer täglichen Ausrüstung.

Auch für Ihren Einsatzbereich stehen Ihnen daher bei Printus neben klassischen Büroartikeln auch zahlreiche Artikel aus dem Bereich Arbeitsschutz zur Verfügung, mit denen Sie Ihre Arbeit sicherer angehen können.
Was es beim Kauf zu beachten gilt, welches Material Ihre Handschuhe haben sollten oder welches die richtige Schutzklasse für Ihre Atemschutzmaske ist, erfahren Sie in unserem Ratgeber. So fällt es Ihnen garantiert leichter, die für Sie passende Arbeitskleidung auszuwählen.

Persönliche Schutzausrüstung

Als Persönliche Schutzausrüstung (PSA) wird Arbeitskleidung bezeichnet, welche die Richtlinien erfüllt, die von der Europäischen Kommission bezüglich Arbeitssicherheit und Unfallschutz vorgegebenen werden.

Produkte mit einer CE-Kennzeichnung entsprechen nicht nur den getesteten Sicherheitsanforderungen, sondern auch den europäischen Standards und Rechtsvorschriften. Folgende Abstufungen sind zu beachten:

  • CE Cat. I:
    Schutzkleidung für minimale Risiken
  • CE Cat. II:
    Schutzkleidung für mittlere Risiken: Die Eigenschaften der Kleidung wurden von einem unabhängigen, anerkannten Labor geprüft und zertifiziert.
  • CE Cat. III:
    Schutzkleidung gegen hohe Risiken: Die Eigenschaften der Arbeitskleidung wurden von einem unabhängigen, anerkannten Labor geprüft und zertifiziert. Zusätzlich wird die Qualität vor dem Gebrauch kontrolliert.

Bekleidung

Schutzkleidung und Warnkleidung

Im Printus Shop finden Sie ein vielseitiges Sortiment an Arbeitskleidung, mit der Sie bei der täglichen Arbeit passend angezogen sind. Dazu gehören Warnjacken, Warnwesten, Warnhosen, Arbeitsjacken, Arbeitshosen, Arbeitsmäntel, Schürzen, Overalls, Kittel, Mützen, Hauben, Knieschoner etc.
Ob Schutzkleidung zum Schutz vor gefährlichen Einflüssen wie Hitze, Kälte und Nässe oder Warnkleidung, mit der Sie sich Ihrer Umwelt besser kenntlich machen – auch hier gelten entsprechende Normen, welche die Anforderungen an die Arbeitskleidung definieren.

Warnjacke

Die wichtigsten Normen für Schutz- und Warnkleidung

  • EN 420: Grundnorm für Schutzbekleidung
    Diese Norm legt den europäischen Standard für Schutzbekleidung fest. Sie definiert folgende Eigenschaften:
    • Ergonomische Anforderungen
    • Alter
    • Größe
    • Kennzeichnung von Schutzbekleidung
    • Herstellerinformationen
  • EN 14404: Knieschutz
    In dieser Norm ist die Anforderung an Knieschutz in Verbindung mit oder ohne Berufskleidung definiert. Es werden 4 Typen und 2 Leistungsstufen unterschieden:
    • Typ 1: Knieschutz, der von anderer Kleidung unabhängig ist und am Bein befestigt wird
    • Typ 2: Knieschutz, der an den Hosenbeinen befestigt wird
    • Typ 3: Knieschutz, der nicht am Körper befestigt wird
    • Typ 4: Knieschutz, der Teil von Vorrichtungen mit zusätzlichen Funktionen ist
    • Level 1: für Arbeiten auf ebenen Bodenoberflächen
    • Level 2: für Arbeiten unter schwierigen Bedingungen
  • EN ISO 20471 (bis zum 01.07.2014: EN 471): Warnkleidung
    Diese Norm zertifiziert, dass die entsprechende Arbeitskleidung Sichtbarkeit vermittelt – und zwar in der Form, dass der Träger in gefährlichen Momenten – sowohl in hellen als auch in dunklen Arbeitssituationen – auffällt und gesehen wird.
    In vielen Berufen gibt es gesetzliche Regelungen, die das Tragen von Warnkleidung vorschreiben – abhängig von den jeweiligen Arbeitsbedingungen. Betroffene Arbeitsbereiche sind Straßenbau, Stadtwerke, Speditionen, Müllabfuhr, Fluglandebahn, Rettungsdienst, Polizei etc.
     
    Anhand der Mindestflächen (gemessen an der kleinsten Konfektionsgröße) an fluoreszierendem Hintergrundmaterial (für die Tagesauffälligkeit) und reflektierendem Material (für die Nachtauffälligkeit) wird Warnkleidung in drei Klassen eingeteilt:
     Klasse 1Klasse 2Klasse 3
    fluoreszierend0,14 m20,50 m20,80 m2
    reflektierend0,10 m20,13 m20,20 m2
    Einsatzbereich (grobe Richtlinie)

    für den privaten  Einsatz

    für den privaten/ beruflichen Einsatzfür den beruflichen Einsatz

    Für den Straßenverkehr gilt folgendes:
    Seit 01.07.2014 ist es in Deutschland Pflicht, in jedem Fahrzeug mindestens
    eine EN ISO 20471 genormte Warnweste der Klasse 2 in der Farbe neonorange oder neongelb mitzuführen.

Arbeitskleidung: Wer trägt die Kosten?

Diese Frage ist nicht eindeutig zu beantworten:

  1. Entscheidet sich der Arbeitnehmer frei dazu, Arbeitskleidung zu tragen, um beispielsweise seine eigene Kleidung zu schonen, dann hat er auch die Kosten selbst zu tragen.
    Ausnahme: Der Arbeitgeber verpflichtet sich durch eine Vereinbarung im Arbeitsvertrag, in einer Betriebsvereinbarung oder in einem Tarifvertrag zu einer Übernahme oder Teilübernahme der Kosten.
    Dasselbe gilt auch für die Reinigung der entsprechenden Kleidung.
  2. Ist das Tragen der Arbeitskleidung vom Arbeitgeber vorgeschrieben, so muss die Kostenfrage zwangsläufig schriftlich geklärt sein, also durch eine Vereinbarung im Tarifvertrag, Arbeitsvertrag oder in einer Betriebsvereinbarung.
    Fallen die Kosten auf den Arbeitnehmer zurück, so müssen diese in einem vertretbaren Verhältnis zum Gehalt stehen.
  3. Bei Schutzkleidung, also bei sämtlichen Bestandteilen der Persönlichen Schutzausrüstung (PSA), die nach den Unfallverhütungsvorschriften vorgeschrieben sind, ist der Arbeitgeber nach § 618 Abs. 1 BGB zur Bereitstellung verpflichtet.
    Darüber hinaus trägt er die Kosten für die Anschaffung und Unterhaltung der PSA.