Klimageräte Ratgeber

 

Klimageräte im Check – wie Sie Ihr Raumklima effektiv verbessern können

 

Ob zur Wärmeregulierung, Luftreinigung oder lediglich zur Befeuchtung der Luft – Klimageräte sorgen zu allen Jahreszeiten für Ihr Wohlbefinden im Büro oder in Ihren eigenen vier Wänden. Hier erfahren Sie, welche Klimageräte für Sie in Frage kommen und worauf Sie beim Kauf eines solchen Geräts achten sollten.

 

Unsere Themen im Überblick

 

 

 

Luftbefeuchter

 

 

Was bewirken Luftbefeuchter?

Luftbefeuchter

Zu trockene Luft kann gesundheitliche Probleme verursachen. Besonders im Winter ist niedrige Luftfeuchtigkeit ein Problem, da neben der trockenen Heizungsluft oft nur unzureichend gelüftet wird und so ein schädliches Klima entsteht.

In zu trockener Luft können sich Schadpartikel wie Viren, Staub oder Allergene frei bewegen. Oftmals sind deshalb Kopfschmerzen, Konzentrationsprobleme und Reizhusten direkte Folgen davon. Doch nicht nur Menschen werden von zu niedriger Luftfeuchtigkeit beeinträchtigt: Auch Holzböden, Möbel und andere Materialen können darunter leiden. Mit Hilfe von Luftbefeuchtern können Sie diesen Problemen entgegenwirken, denn die elektronischen Geräte reichern die Umgebungsluft mit zusätzlicher Feuchtigkeit an und beugen so gesundheitlichen Schäden vor.

 

Welche Typen gibt es?

 

Luftbefeuchter können in drei Typen klassifiziert werden, welche sich vor allem darin unterscheiden, auf welche Art und Weise sie das Wasser in der Luft verteilen:

 

Auswahlkriterien

 

Vor dem Kauf eines Luftbefeuchters sollte man sich im Klaren darüber sein, für welchen Raum das Gerät vorranging eingesetzt werden soll. Auf dieser Grundlage gilt es, neben den oben vorgestellten Typen, das Gerät mit den passenden Leistungsmerkmalen auszuwählen:

 

 

Luftreiniger

 

 

Was bewirken Luftreiniger?

Luftreiniger

In Zeiten, in denen die Luftqualität immer mehr an Bedeutung gewinnt, sind Luftreiniger aus vielen Haushalten und Unternehmen nicht mehr wegzudenken. Die schadstoffbelastete Luft gelangt von außen in die Innenräume von Wohnungen oder Büros, wo sich die Schadstoffe sammeln und so für eine 10 bis 30-mal höhere Belastung der Luft sorgen.

Die häufigsten Verunreinigungen der Luft entstehen durch:

 

Wie die Aufzählung zeigt, ist die Raumluft – entgegen der weitläufigen Annahme – nicht nur durch den allgegenwärtigen Staub belastet. Um Erkrankungen oder Allergien vorzubeugen und um die Konzentration mit frischer, gesäuberter Luft hochzuhalten, bieten sich deshalb Luftreiniger als probates Mittel an. Um die Luft von kleinen Partikeln zu befreien, kommen unterschiedliche Technologien zum Einsatz.

 

Welche Typen gibt es?

 

Ein wesentliches Unterscheidungsmerkmal von Luftreinigern ist die Filtermethode. Hierbei wird zumeist zwischen Luftreinigern mit und ohne Filter unterschieden. Geräte mit Filter können kleinste Partikel aus der Luft herausfiltern. Empfehlenswert sind Luftreiniger mit HEPA-Filter und Aktivkohlefilter.

Luftreiniger ohne Filter sind dagegen weniger effizient, d.h. sie sind leidglich dazu geeignet, größere Partikel aus der Luft zu nehmen. Im Gegenzug sind sie jedoch kostengünstiger, da keine Filter ausgewechselt werden müssen. Zusätzlich zur Filterfunktion ist in vielen Reinigern eine Funktion zur Luftbefeuchtung inbegriffen.


Der HEPA-Filter

Das Kürzel HEPA steht für „High Efficiency Particulate Air Filter“ und weist auf die hohe Wirksamkeit gegen Teilchen in der Luft hin. Dabei wird ein engmaschiges Gewebe bestehend aus Synthetik und Zellulose als Filter eingesetzt. Diese können Schwebstoffe bis zu 0,1 Mikron (der Durchmesser eines menschlichen Haares ist ca. 1.000 mal größer) herausfiltern und finden deshalb häufig Anwendung im Kampf gegen Staub, Rauch, Pollen und Blütenstaub. Nicht zuletzt bestechen HEPA-Filter durch ihre Langlebigkeit, weshalb sie häufig in Raumluftreinigern verwendet werden.


Der Aktivkohlefilter

Wie der Name schon andeutet, bestehen Aktivkohlefilter überwiegend aus Kohlestoff. Die hochporöse Struktur der Kohle dient als Absorptionsmittel zur Entfernung von schädlichen Partikeln in der Luft. So werden Aktivkohlefilter unter anderem auch in der Trinkwasseraufbereitung, beim Militär (z.B Belüftungsanlagen von Panzern) oder in der Industrie zur Reinigung der Luft eingesetzt.


Ionisatoren

Ionisatoren zählen streng genommen nicht zu den Luftreinigern, tauchen jedoch immer wieder in dieser Produktkategorie auf. Sie erreichen aufgrund ihrer filterlosen Reinigungsmethode meist nicht den hohen Wirkungsgrad von Luftreinigern die mit HEPA- oder Aktivkohlefilter arbeiten, Vorteile liegen jedoch im deutlich günstigeren Preis.
Ionisatoren laden die sich in der Luft befindenden Moleküle negativ auf und binden die schädlichen Stoffe und Teilchen. Diese werden anschließend auf die Stäbe des Geräts abgelagert, wodurch die Luft letztlich gereinigt wird.

 

Auswahlkriterien

 

Für die Auswahl eines passenden Geräts spielt – neben der Filtermethode – die Reinigungsleistung eine entscheidende Rolle. Die Reinigungsleistung eines Luftreinigers sollte mindestens der entsprechenden Raumgröße genügen. Ob das der Fall ist, ist einfach festzustellen, da die Reinigungsleistung in der Regel in m2 vom Hersteller angegeben wird. Dabei empfiehlt es sich, im Zweifel eher das Gerät mit der größeren Reinigungsfläche zu wählen, da die Hersteller die Reinigungsleistung oftmals zu großzügig angeben. Weitere Determinanten der Reinigungsleistung stellen die Luftumwälzung und die Wirksamkeit der Filter dar, welche wiederum von der verwendeten Filtermethode abhängig ist.

Ein Luftreiniger kann also die Luftqualität erheblich verbessern und dadurch für ein verbessertes Wohlbefinden sorgen. Auch speziell für Allergiker ist die Anschaffung eines Luftreinigers sinnvoll. Trotzdem ersetzen auch hochwertige Luftreiniger kein regelmäßiges Lüften der Büroräume, da lediglich eine Reinigung der bestehenden Luft vorgenommen und keine Frischluft zugeführt wird. Zusätzlich empfehlen sich Pflanzen als natürliche Luftreiniger, da diese nicht nur die Luft mit Sauerstoff anreichern, sondern darüber hinaus auch optische Akzente setzen.

 

 

Thermostate

 

 

Was bewirken Thermostate?

Thermostat

Thermostate dienen der Wärmeregelung von Heizkörpern. Diese funktionieren nach folgendem Prinzip:

 

Somit lässt sich mithilfe eines Thermostats eine gewünschte Raumtemperatur einstellen, während gleichzeitig der damit verbundene Heizwärmeverbrauch geregelt wird. Neben dem Begriff Thermostat werden diese manchmal auch als Thermostatventil, Heizungsthermostatventil, Heizungsthermostat oder nur als Ventil bezeichnet.

 

Programmierbare Thermostate

 

Neben dem klassischen Standard-Thermostat, bei dem die Temperatur durch Drehen des Thermostatkopfs geregelt wird, gibt es weitere, elektronisch steuerbare Thermostate. Diese werden an der Stelle des alten Thermostats angebracht und können zeitabhängig programmiert werden. So kann beispielsweise die Heizung in der Nacht oder bei Abwesenheit abgesenkt oder ausgeschalten werden, um auf diesem Weg die Effizienz zu erhöhen und Energiekosten zu sparen.

 

Integration in das Smart Home

 

In Zeiten des digitalen Zeitalters macht die rasante technologische Entwicklung auch vor Thermostaten nicht Halt. Durch moderne Smart Home Systeme können Thermostate bequem per Smartphone ferngesteuert werden. So kann beispielsweise die Heizung noch ausgeschaltet werden, nachdem Sie das Haus bereits verlassen haben oder sie kann aus der Ferne eingeschaltet werden, um die Wohnung bereits vor Eintreffen auf Zimmertemperatur zu heizen. Neben den damit verbundenen Annehmlichkeiten kann die richtige Nutzung solcher Smart Home-Lösungen die jährlichen Heizungskosten beträchtlich mindern.

 

Technische Voraussetzungen

 

Um die Heizung über das WLAN steuerbar zu machen wird ein sogenanntes Gateway benötigt. Dieses fungiert als Bindeglied zwischen dem Thermostat und dem Smartphone oder Tablet. Wer seine Heizköper ebenfalls zentral – nicht aber unbedingt vom Mobilgerät aus – steuern möchte, kann sich eine WLAN Heimsteuerung anschaffen. Diese Lösung erlaubt es, analog zum Mobilgerät, zentral über alle Thermostate zu verfügen, d.h. diese zu programmieren und bei Bedarf die Einstellungen zu ändern. Das Steuergerät gibt dann Befehle per Funk an die Thermostate weiter, wobei neben einer funktionstüchtigen WLAN-Verbindung auch Technologien wie DECT oder Bluetooth genutzt werden können.

 

 

Ventilatoren

 

 

Was bewirken Ventilatoren?

 

Ventilatoren sorgen für eine frische Brise in Ihrem Büro. Besonders an heißen Sommertagen bereiten die Luftwirbler eine willkommene Abkühlung. Dabei wird die Luft jedoch nicht wirklich abgekühlt – der Schweiß verdunstet lediglich schneller auf der Haut, wodurch das kühlende Gefühl entsteht.

 

Welche Typen gibt es?

 

Je nach Einsatzgebiet unterscheidet man zwischen folgenden Ventilatortypen:Standventilator

 

 

Auswahlkriterien

 

Hat man sich für einen Ventilatortyp entschieden, gilt es, weitere Kriterien beim Kauf eines Ventilators zu beachten:

 

 

Zusatzfunktionen

 

Neben den Standardfunktionen wie einem Aus- und Anschalter und der Luftstromregulierung gibt es je nach Gerätepreis weitere Funktionen, die hauptsächlich dem Komfort dienen: