Software Ratgeber

 

Software – Betriebssysteme und Programme

 

Unser Bürobedarf Sortiment bietet Ihnen im Bereich Software verschiedene Betriebssysteme und PC-Programme. Wenn Sie eine Software kaufen möchten, finden Sie in diesem Ratgeber alles Wichtige, das Sie hierzu wissen sollten: Zunächst erläutern wir die drei Begriffe Software, Betriebssysteme und Anwendungsprogramme. Im Abschnitt „Software-Weiterentwicklung und Versionen“ gehen wir anschließend auf die unterschiedlichen Ausführungen von SoftwareDVD als Software-Datentraeger (Update, Upgrade, Vollversion, Systembuilder (SB-Version) u. a.) ein.

 

Unsere Themen im Überblick

 

 

 

Software

 

Hardware ist der Überbegriff für alle festen und anfassbaren Bestandteile eines Rechners. Dazu zählen genauer die elektronischen und mechanischen Bauteile wie z. B. Platinen, Kabel und Gehäuse.

Software hingegen ist der Überbegriff für alle Anwendungen, die auf einem Rechner installiert werden können.
Das Betriebssystem eines Rechners, wie auch verschiedene Anwendungsprogramme, zählen damit zur Software eines Rechners.
Software, die kostenlos erhältlich ist – z. B. im Internet heruntergeladen werden kann – bezeichnet man als Freeware.

 

 

Betriebssysteme

 

Was ist ein Betriebssystem und wozu wird es benötigt?

Jeder Rechner verfügt i.d.R. über nur ein Betriebssystem. Diese Software ermöglicht dem Nutzer überhaupt erst die gewohnte Benutzung eines Rechners und die Installation und Ausführung weiterer, spezifischer Anwendungsprogramme sowie sämtlicher Geräte (z.B. Drucker, USB-Sticks, etc.): Sie stellt Desktop, Taskleiste sowie alle Grundfunktionen und Einstellungen zur Verfügung.
Ohne ein Betriebssystem ist ein Rechner nicht mit Maus und grafischen Elementen bedienbar, sondern nur über Textbefehle, die mit weißer Schrift auf schwarzem Hintergrund dargestellt werden – die Dos-Oberfläche.

Üblicherweise ist das Betriebssystem auf allen neuen Computern, die Sie kaufen können, bereits installiert. Zu den beiden gebräuchlichsten Betriebssystemen zählen Mac OS (von Apple) und Windows (von Microsoft). Im IT-Bereich ist außerdem Linux noch weit verbreitet.
Allerdings können Sie auch PCs ohne ein bereits vorinstalliertes Betriebssystem kaufen. Dies ermöglicht Ihnen die fast freie Wahl des Betriebssystems – unabhängig von dem von Ihnen ausgewählten Rechner. Einziges Kriterium: Der PC muss die technische Leistungsfähigkeit für das jeweilige Betriebssystem aufbringen. Dies stellt an die heutigen Rechner jedoch fast keine Einschränkungen mehr.
 

 

Betriebssystem-Module

 

Als Module eines Betriebssystems werden enthaltene Funktionen bezeichnet. Nachfolgend finden Sie eine kurze Erklärung der gängigsten Module.

 

Betriebssysteme nicht nur auf Computern

 

Betriebssysteme sind heute außerdem in fast allen elektronischen Geräten im Einsatz, die über ein Auswahlmenü verfügen (und daher auch kleine Computer sind): Spielekonsolen, Mobiltelefone, Navigationsgeräte, Waschmaschinen, Steuerungssysteme in Flugzeugen, Satelliten, etc. Natürlich handelt es sich dabei jedoch um jeweils ganz andere, eigenartige Betriebssysteme.

Betriebssysteme für Smartphones und Tablets
Auch mobile Geräte benötigen alle ein Betriebssystem, welches die Bedienung der Geräte erst ermöglicht. Apps hingehen sind zusätzliche Anwendungsprogramme, die je nach individuellem Bedarf installiert werden können.
Die gängigsten Betriebssysteme für Smartphones sind folgende:

Weitere, seltener genutzte Systeme sind: Blackberry 10 (Blackberry), Firefox OS (Mozilla), Sailfish OS (Jolla), Tizen (Systena), Ubuntu for Phones (Canonical), HP webOS (HP), Symbian (Nokia), Bada (Samsung), Meego (Nokia und Intel).

 

Welches Betriebssystem läuft auf meinem Rechner?

 

Wenn Sie einen Windows-Rechner haben und herausfinden möchten, welches Betriebssystem installiert ist, können Sie dies mit den nachfolgenden Schritten überprüfen.

  1. Wenn Sie auf Ihrem Bildschirm am unteren Rand eine Leiste haben, in der die geöffneten Fenster angezeigt werden, gehen Sie folgendermaßen vor:
    1. Klicken Sie in der linken unteren Ecke auf „Start“ (das Windowsfenster-Symbol).
    2. Wenn Sie...
      • Windows 10 nutzen, finden Sie unter "Einstellungen" mit dem Zahnrad-Icon den Unterpunkt "System", hier den Unterpunkt "Info". Unter "Windows-Spezifikation" wird Ihnen dann angezeigt, welche Version Sie verwenden.
      • Windows 7 oder Windows Vista installiert haben, erscheint hier ein Suchfeld. Geben Sie hier das Wort „Computer“ ein, klicken Sie mit einem Rechtsklick auf „Computer“ und wählen Sie „Eigenschaften“. Unter „Windows-Edition“ finden Sie die Version und Edition auf Ihrem PC.
      • Wenn Sie kein Suchfeld angezeigt bekommen, verfügt Ihr System (Windows XP) über den Menüpunkt „Ausführen“. Geben Sie nun hier in das Suchfeld „winver“ ein, und bestätigen Sie mit „OK“. Die genaue Version wird Ihnen in einem neuen Fenster angezeigt.
  2. Bei Windows 8 ist Ihr Startbildschirm in Kacheln aufgeteilt und verfügt nicht mehr über die bisher üblichen kleinen Symbole. Das ist ab Windows 8 der Fall. (Über ein Update wurde von Windows jedoch auch für Windows 8 und neuere Versionen die altbekannte Taskleiste wieder eingeführt.)
    • Bei Windows 8 oder Windows RT können Sie auf der Startseite „Computer“ eingeben. Klicken Sie dann mit der rechten Maustaste darauf und wählen Sie „Eigenschaften“. Unter „Windows-Edition“ stehen die Version und Edition des Betriebssystems auf Ihrem PC.
    • Bei Windows 8.1 oder Windows RT 8.1 bewegen Sie den Mauszeiger in die rechte untere Ecke am Bildschirm. Wählen Sie „Einstellungen“, anschließend „PC-Einstellungen ändern“ danach „PC und Geräte“ und letztlich „PC-Info“. Unter „Windows“ finden Sie die Version und Edition Ihres Rechners.

 

 

AnwendungsprogrammeMicrosoft Office 2016 Home & Business

 

Wie unter „Betriebssysteme“ beschrieben, sind Anwendungsprogramme ein Beispiel für Software, die dazu benötigt wird, um überhaupt wie gewohnt mit dem Rechner interagieren zu können, oder um die korrekte Funktion des Systems zu ermöglichen.
Ein Anwendungsprogramm hingegen bringt dem Benutzer einen direkten Nutzen. Beispielsweise können damit spezifische Aufgaben bearbeiten werden.
Dazu zählen z.B.:

Kurz wird Anwendungssoftware auch einfach „Anwendung“ genannt. Von der englischen Bezeichnung „Application“ leitet sich auch die Bezeichnung „App“ für Anwendungsprogramme auf mobilen Geräten ab. Jedoch wird die Kurzform „Anwendung“ häufig auch als Synonym für den allgemeinen Überbegriff „Software“ benutzt.

 

Webanwendungen

 

Oft ist von Webanwendungen die Rede. Diese besondere Form von Anwendungsprogrammen nutzen und bedienen Sie über Ihren Internetbrowser (z.B. Internet Explorer, Firefox, Chrome, Opera). Die eigentliche Software ist dabei nicht auf Ihrem eigenen, sondern auf dem Rechner (Server) des Anbieters installiert, zu dem Sie über das Internet verbunden sind.

 

Das Windows Media Center

 

Das Windows Media Center (WMC) ist ein Programm, das bei Windows Vista und 7 (nicht bei Windows 8) im Software-Umfang des Betriebssystems enthalten ist. Es ermöglicht die Wiedergabe von Medien wie Musik und Filmen sowie Bildern (Diashow). Letztere können auch mit einfachen Optionen wie Drehen, Zuschneiden oder Rote-Augen-entfernt und bearbeitet werden.

 

 

Software-Weiterentwicklung und Versionen

 

Durch die permanente Weiterentwicklung von Hardware (Speicherkarten, Grafikkarten, u. v. m.) sowie die Entwicklung ganz neuer Technologien, Funktionen, externen Geräten und neuen Stecker-Schnittstellen sowie Speichermedien (Diskette, CD /DVD, USB-Stick usw.) ist auch die Weiterentwicklung der jeweiligen Software – z. B. des Betriebssystems, welches diese Hardware nutzbar macht – notwendig. In diesem Abschnitt erläutern wir Ihnen dazu folgende Begriffe:

 

Updates

 

Ein Update ist eine Aktualisierung mit meist kleinen Neuerungen oder der Behebung von Fehlfunktionen. Ein auf einem Rechner installiertes Betriebssystem oder auch Anwendungsprogramme werden vom Hersteller permanent verbessert und weiterentwickelt. Bei derartigen kleinen Änderungen kommt nicht jedes Mal eine komplett neue Version der Software mit einem eigenen neuen Namen heraus. Hier wird meist nur die Versionsnummer der Software geändert. Hierbei gibt es keine allgemeingültige Definition wie die Nummerierung, bzw. die Untergliederung mittels mehrerer Punkten durchzuführen ist (z. B. Version 2.0.1.8). Es wird jedoch aufwärts gezählt und Änderungen der hintersten Untergliederung bedeuten in der Regel den kleinsten Änderungsgrad an der Software.

Nach einem Update handelt es sich somit noch um die gleiche Software – allerdings mit verbesserten Funktionen.

Die verbesserten Funktionen eines auf einem Rechner installierten Programmes können dann mittels eines Updates – d. h. einer Aktualisierung – auf die bereits genutzte Software gebracht werden.
Updates laufen heute in der Regel über das Internet, da hier tagesaktuell Neuerungen an Kunden oder Nutzer gesendet werden können. Dies ist besonders im Bereich der Virenschutz-Software relevant, die z. T. täglich Updates ausführt, um neu erkannte Sicherheitslücken umgehend schließen zu können.

Updates sind in aller Regel kostenlos, da es sich nur eine Verbesserung einer Software handelt, in deren Besitz man ohnehin bereits ist. Die (irgendwann vorweg erfolgte) Installation einer Software ist damit die Voraussetzung um ein Update durchführen zu können. Je nach Herausgeber gibt es jedoch auch kostenpflichtige Updates.

 

Upgrades

 

Ein Upgrade ist eine Aufrüstung oder Nachrüstung, das eine Software deutlich, d.h. um mehrere neue Funktionen, erweitert und ergänzt und nicht nur die bestehende Version z. B. mittels Fehlerbehebung optimiert.
Hier spricht man i. d. R. von einer neuen Version, welche auch einen neuen, anderen Software-Namen erhält.

Nach einem Upgrade handelt es sich damit nicht mehr zwingend um die gleiche Software – zwar hat diese noch den grundsätzlich gleichen Nutzen (z. B. Betriebssystem, Antivirenschutz, Texteingabeprogramm), allerdings können die zahlreichen Änderungen und Erweiterungen das Programm (die Software) optisch und funktionell sehr von der Vorgänger-Version unterscheiden.

Beispiele für Upgrades:

Ein Upgrade kann grundsätzlich ebenfalls kostenlos oder kostenpflichtig sein. Da es sich aber häufig um eine neuartige Software handelt, die sich in ihrem Funktionsumfang deutlich von der Vorgängerversion unterscheidet, sind Upgrades meist kostenpflichtig.

 

Versionen